Ein außergewöhnliches Projekt: Die Bilderserie PUR. Für den Vorarlberger Werbepreis ADWIN entwickelte Markus ein komplett eigenes visuelles Konzept und gestaltete sämtliche Bilder für die Kommunikationsmittel. Über Wochen entstand dafür ein aufwendiges Set, das vollständig mit Papier gebaut und verkleidet wurde – von Wänden und Requisiten bis hin zu den maßgeschneiderten Papierkleidern und Kostümen, eigens gefertigt von der Schneiderin Kerstin Köck.
So formte sich eine reine, fast mythische Kulisse, die der Serie ihren unverwechselbaren Charakter verleiht: reduziertes Material, starke Formen, eine besondere Haptik und eine visuelle Ruhe, die zugleich fragil und monumental wirkt.
PUR ist eine Bilderserie, die zeigt, wie weit sich Fotografie dehnen lässt, wenn Material, Handwerk und kreative Vision zu einer eigenen Welt verschmelzen
Diese Bilderserie entstand während Markus’ Lehrzeit und wurde 1996 mit dem Lehrlingspreis ausgezeichnet. Im Zentrum steht ein alltäglicher Gegenstand – eine Banane –, der durch eine kreative, beinahe spielerische Inszenierung zu etwas Besonderem wird.
Mit bunten Lichtern, starken Kontrasten und einer bewusst gesetzten Bühnenwirkung verwandelte Markus das scheinbar Banale in ein kleines visuelles Spektakel. Die Serie zeigt früh seine Freude an Experimenten, seine Lust am Ausprobieren und den Mut, Alltägliches neu zu denken und überraschend in Szene zu setzen.
Auf dieser Seite präsentieren wir eine Sammlung von Bildern, die Markus Gmeiner gemalt hat. Seine Werke zeichnen sich durch starke Farben, kraftvolle Linienführung und eine ausgeprägte Bildsprache aus.
Für die Kommunikation des Vorarlberger Werbepreis ADWIN mit der Vorgabe „Der Werbezirkus“ entstand das Konzept Cirque de Délire — eine Auseinandersetzung mit dem Außergewöhnlichen und vielleicht ein Stück weit mit dem inneren Wahnsinn. Im Studio baute Markus ein aufwendiges Zirkuszelt, in dem er Artisten und Performer:innen in sorgfältig inszenierte Szenen setzte.
Die Produktion ging so weit, dass bei einer Feuereinlage sogar das Set in Brand geriet. Markus reagierte gewohnt pragmatisch: erst das Bild machen, dann löschen.
Die Serie verbindet theatralische Bildsprache, technische Präzision und künstlerische Experimentierfreude zu einem eindrucksvollen visuellen Erlebnis.
The Last Days of Photography ist eine fotografische Auseinandersetzung mit der Frage, was Fotografie im Zeitalter von KI noch ist – und ob sie an ein Ende kommt oder sich neu erfindet. Die Serie spielt bewusst mit der Auflösung der Grenzen zwischen Realität und Kunst, arbeitet aber ausschließlich mit Kamera, Technik und Licht, ohne digitale Bildgenerierung.
Entstanden ist eine künstlerische Dokumentation, in der Bilder teils wie Malerei wirken. Gleichzeitig fängt die Serie sehr menschliche, intime und flüchtige Momente ein.
Eine Reflexion darüber, wie Fotografie sich verändert, ohne ihre eigene Kraft zu verlieren.
Burn Soil ist eine Mixed-Media-Kunstserie, die sich mit dem Thema verbrannte Erde auseinandersetzt. Die Arbeiten reflektieren, wie wir unseren eigenen Ressourcen bis zum Ende treiben und gleichzeitig beobachten, wie die reichsten Männer der Welt nach einer „neuen Erde“ suchen — eine Erde, die möglicherweise dasselbe Schicksal erleiden wird. Die Serie hält uns einen Spiegel vor und thematisiert, wie wir unseren aktuellen Planeten verbrannt und ausgebeutet zurücklassen.
Die Bilder verbinden kritische Reflexion mit künstlerischem Ausdruck und schaffen so eine starke visuelle Sprache. Die Serie fordert die Betrachter:innen heraus, über Umwelt und Verantwortung nachzudenken, und macht die Dringlichkeit eines bewussten Umgangs mit Ressourcen auf eindrucksvolle Weise spürbar.
Die Serie ist in zwei ästhetische Formate unterteilt: große Leinwände bis 2 × 3 m und kleinere Arbeiten auf Acrylpapier 70 × 100 cm.
Für die Indie‑Rock‑Band ERNST haben wir bereits mehrere Musikvideos realisiert — immer mit viel kreativer Freiheit und Raum für ungewöhnliche Ideen. Die Band war offen für unsere Vorschläge und mit voller Motivation dabei.
ERNST veröffentlicht Songs auf Deutsch und Englisch. Ihre Musik begleitet queer-feministische Botschaften, und die Texte hinterfragen die innersten Hoffnungen und Ängste. Der Sound ist eine Fusion aus Grunge, Punk, Indie-Pop und New Wave, dabei stets roh und kantig unter einer verträumten Oberfläche.
Für den Song „No, Virginia, No!“ kreierten wir aufwändig Kostüme und mobile Sets, filmten und fotografierten märchenhafte, skurrile und zugleich düstere Hintergründe in der Natur und projizierten diese später in Wien auf eine LED‑Wand im Frames Studio (zu diesem Zeitpunkt die größte Studio LED Wand in Österreich). Das Projekt war in nur zwei Tagen zu realisieren, was eine besonders kreative Herangehensweise erforderte, um das Potenzial von fünf vollzeitbeschäftigten Bandmitgliedern optimal einzusetzen. Ziel war es, eine Szenerie zu schaffen, die zwar mit reinen, realen Mitteln – Kamera, Licht, physische Sets – umgesetzt wurde, dabei aber fast surreal wirkt. Dies diente auch dem Ziel, uns mit dem aktuellen Thema KI auseinanderzusetzen. Anstatt diese einzubinden, entschieden wir uns bewusst, eine ungewöhnliche, fast unrealistische Szenerie von Hand und als Mensch zu „generieren“ — sowohl in Bezug auf das Konzept als auch die visuelle Umsetzung.
Mit „Patronas“ präsentiert Markus Gmeiner 30 Gemälde, die Universelle Werte wie Hoffnung, Mut und Menschlichkeit ins Zentrum rücken. Inspiriert von der Symbolik der Schutzpatronen, stehen die Werte für Gerechtigkeit, Freiheit und die Überwindung von Unterdrückung – zeitlos und intereligiös.
Der kraftvolle neoexpressionistische Malstil, besticht durch dynamische Kompositionen, intensive Farben und eine Rohe, emotionale Ästhetik. „Patronas“ ist ein visuelles Plädoyer für den Glauben an das Gute und eine Hommage an die würde des Menschen.
Erbe Bregenzereals ist eine Hommage an einen besonderen Lebensraum, in dem wir unser neues Zuhause gefunden haben. Die Serie ist eine Auseinandersetzung mit Natur, Handwerk und den Menschen, die Tradition, Bodenständigkeit und zugleich Innovation mit Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit leben. Sie trachtet nach wahrer Handwerkskunst, Können und Wissen und zeigt Werte, die es wert sind, bewahrt und weitergegeben zu werden — weil sie ein nachhaltiges, naturverbundenes und lebenswerteres Miteinander ermöglichen. Ein echtes Vorbild für gelebte Kultur und Verantwortung.
Jedes Bild spielt mit Reduktion und Atmosphäre: Strukturen, Formen und Lichtstimmungen stehen im Vordergrund, während die Farbigkeit bewusst zurücktritt. So entsteht eine Bildsprache, die fast wie eine handgemaltes Bild wirkt aber tatsächlich Fotografie ist.
Die Ästhetik von Zeichnungen oder Schwarz-Weiß Bildbearbeitung wird rein durch die Technik und der Art zu Fotografieren erzielt, denn die Bilder sind in Farbe und genauso aufgenommen, wie sie hier präsentiert werden.
Ein Bild aus der Serie erhilt beim International Color Award die Auszeichnung „Honorable Mention“ in der Kategorie Abstract.