Markus ist seit über 33 Jahren auf dem Snowboard unterwegs und verbrachte in jungen Jahren neun Saisonen als Fotograf am Arlberg. Er kennt die Region wie seine Westentasche. Rechnet man grob zusammen, bedeutet das bis jetzt etwa fünf Lebensjahre durchgehend auf dem Board. Es ist also sicher zu sagen: Markus liebt den Schnee, die beißende Kälte im Gesicht und die Bergwelt – es gibt keinen Winter, in dem er nicht am Berg ist.
Unter anderem fotografierte er bereits für HEAD, Völkl und Radical Snowboards, arbeitete für Sinner und Scott USA und wurde mit seinen Bildern in internationalen Snowboard-Magazinen wie New Zealand Snowboarder veröffentlicht.
Hier öffnet sich ein fast intimer Blick in Markus’ Vergangenheit – in eine Zeit, in der Fotografie nicht geplant oder kalkuliert war, sondern purer Reflex. Skaten, Musik, Nächte voller Lärm und Leben: Markus war mittendrin und die Kamera war immer Teil davon. Nicht als Werkzeug, sondern als Verlängerung seiner Wahrnehmung. Fotografie war Instinkt – und ist es bis heute.
Die frühen Bilder tragen diese ungefilterte Energie in sich: roh, laut, vibrierend. Man spürt die Hitze der Spots, das Rattern der Rollen, den Schweiß der Skater. Man riecht das Bier, die verrauchten Proberäume, die Sommerluft nach Mitternacht. Die Fotos pulsieren, als würden die Bässe der Bands direkt aus ihnen herausdröhnen.
Hier vereinen sich seine frühen Leidenschaften: Fotografie, Skaten, Snowboarden, Musik, das Leben in vollen Zügen. Und mittendrin ein Stil, der schon damals klar war: punkig, kompromisslos, ehrlich. Eine Bildsprache, die nicht versucht, zu gefallen, sondern einfach passiert – wild, lebendig, unverfälscht.
Ein außergewöhnliches Projekt: Die Bilderserie PUR. Für den Vorarlberger Werbepreis ADWIN entwickelte Markus ein komplett eigenes visuelles Konzept und gestaltete sämtliche Bilder für die Kommunikationsmittel. Über Wochen entstand dafür ein aufwendiges Set, das vollständig mit Papier gebaut und verkleidet wurde – von Wänden und Requisiten bis hin zu den maßgeschneiderten Papierkleidern und Kostümen, eigens gefertigt von der Schneiderin Kerstin Köck.
So formte sich eine reine, fast mythische Kulisse, die der Serie ihren unverwechselbaren Charakter verleiht: reduziertes Material, starke Formen, eine besondere Haptik und eine visuelle Ruhe, die zugleich fragil und monumental wirkt.
PUR ist eine Bilderserie, die zeigt, wie weit sich Fotografie dehnen lässt, wenn Material, Handwerk und kreative Vision zu einer eigenen Welt verschmelzen
Diese Bilderserie entstand während Markus’ Lehrzeit und wurde 1996 mit dem Lehrlingspreis ausgezeichnet. Im Zentrum steht ein alltäglicher Gegenstand – eine Banane –, der durch eine kreative, beinahe spielerische Inszenierung zu etwas Besonderem wird.
Mit bunten Lichtern, starken Kontrasten und einer bewusst gesetzten Bühnenwirkung verwandelte Markus das scheinbar Banale in ein kleines visuelles Spektakel. Die Serie zeigt früh seine Freude an Experimenten, seine Lust am Ausprobieren und den Mut, Alltägliches neu zu denken und überraschend in Szene zu setzen.
Auf dieser Seite präsentieren wir eine Sammlung von Bildern, die Markus Gmeiner gemalt hat. Seine Werke zeichnen sich durch starke Farben, kraftvolle Linienführung und eine ausgeprägte Bildsprache aus.
Für Rhomberg Bau entstand eine umfassende Imagebild-Serie. Im Mittelpunkt stand das Einfangen der gelebten Unternehmenskultur: Fotos von Mitarbeitern in Arbeitssituationen, authentische Begegnungen und die Menschen, die das Unternehmen ausmachen.
Die Bilder vermitteln Haltung, Werte und Identität — ein visueller Einblick in ein Unternehmen, das Fortschritt, Nachhaltigkeit und Hands-on-Mentalität verbindet.
Für die Kommunikation des Vorarlberger Werbepreis ADWIN mit der Vorgabe „Der Werbezirkus“ entstand das Konzept Cirque de Délire — eine Auseinandersetzung mit dem Außergewöhnlichen und vielleicht ein Stück weit mit dem inneren Wahnsinn. Im Studio baute Markus ein aufwendiges Zirkuszelt, in dem er Artisten und Performer:innen in sorgfältig inszenierte Szenen setzte.
Die Produktion ging so weit, dass bei einer Feuereinlage sogar das Set in Brand geriet. Markus reagierte gewohnt pragmatisch: erst das Bild machen, dann löschen.
Die Serie verbindet theatralische Bildsprache, technische Präzision und künstlerische Experimentierfreude zu einem eindrucksvollen visuellen Erlebnis.
Eine Fotoreportage aus Kuba, aufgenommen 2006, in einer Zeit, in der Fidel Castro noch regierte und öffentliche Reden hielt. Die Serie hält einmalige Zeitzeugen-Momente fest: Alltag und Atmosphäre eines Landes im politischen Umbruch, geprägt von Energie, Erwartung und der unverwechselbaren kubanischen Lebenswirklichkeit. Die Bilder sind ein seltenes Dokument — authentisch, unmittelbar und historisch bedeutsam.
Seit vielen Jahren fotografieren wir regelmäßig für das Magazin Thema Vorarlberg. Jeden Monat setzen wir die Made-in-Vorarlberg-Serie um, die iauf einer A3 Seite präsentiert wird, und hin und wieder fotografieren wir auch das Titelbild.
Für die Made-in-Vorarlberg-Serie besuchen wir Unternehmen oder Projekte, die etwas Besonderes umsetzen. Im Mittelpunkt stehen Portraits von Einzelpersonen oder Teams, eingebettet in den Kontext ihrer Firma oder ihres Projekts. Dabei achten wir auf einen architektonischen oder perspektivischen Bildaufbau, der sowohl die Menschen als auch die inhaltliche Geschichte visuell erzählt und die Besonderheiten des Unternehmens oder Projekts im Bild sichtbar macht.
Spice from Space – Fotoproduktion für eine außergewöhnliche Kulinarik-Kampagne
Für die Kampagne „Spice from Space“ der Österreich Werbung waren wir in Wien im Einsatz. Klebermetzler entwickelte das kreative Konzept, das mit einer humorvollen Mockumentary den Hype rund um die neue österreichische Küche aufgreift und dabei spielerisch Realität und Fiktion vermischt.
Während das Filmteam die Videos produziert hat, waren wir für die fotografischen Sujets zuständig – von Porträts bis zu inszenierten Szenen, die die visuelle Welt der Kampagne erweitern. Die Fotos kommen auf unterschiedlichen Plattformen zum Einsatz, darunter Social Media, Website und begleitende Kommunikationsformate.
„Spice from Space“ stellt Österreichs Kulinarik in einen neuen, ungewöhnlichen Kontext. Hinter der fiktionalen Geschichte bleibt aber die echte Botschaft spürbar: Die Stärke der österreichischen Küche liegt in regionalen Produkten, hochwertigem Handwerk und Menschen, die mit Leidenschaft kochen. Unsere Bilder tragen einen Teil dazu bei, diese Mischung aus Augenzwinkern, Inszenierung und echter Kulinarik sichtbar zu machen.