Superior Hotel Tannenhof – Fine-Dining-Fotografie in St. Anton
Seit mehreren Jahren begleiten wir das Superior Hotel Tannenhof in St. Anton am Arlberg fotografisch. Unter anderem setzten wir den ehemaligen Küchenchef James Baron in Szene, der von 2015 bis 2020 im Tannenhof tätig war. Entstanden sind Foodfotos seiner Gerichte, Portraits und stimmungsvolle Aufnahmen, die die Atmosphäre der Küche und des Fine-Dining-Bereichs einfangen.
Unsere Bilder zeigen sowohl die präzise Handwerkskunst der Gerichte als auch die Persönlichkeit des Küchenchefs und seines Teams. So dokumentieren wir die kulinarische Arbeit des Hauses authentisch und hochwertig.
Días de los Muertos ist eine Reportage, die Markus in Mexiko realisierte – eine fotografische Reise in eine der bedeutendsten und zugleich faszinierendsten Traditionen des Landes. Statt bloßer Dokumentation taucht er mitten in die lebendige, farbstarke und spirituelle Atmosphäre des Día de los Muertos ein, bei dem Leben und Tod nicht als Gegensätze verstanden werden, sondern als untrennbares Ganzes.
Die Serie erzählt von einer Kultur, die den Tod nicht verdrängt, sondern ihm mit Liebe, Humor und Ritualen begegnet. Eine visuelle Hommage an ein Fest, das mehr über das Leben sagt als über den Tod.
Pamplona, Spanien. Seit 1951 findet jedes Jahr im Juli das Fiesta de San Fermin statt. Im Mittelpunkt steht der Encierro, der weltweit bekannte Stierlauf durch die engen Gassen der Stadt. Der Stierlauf wird jeden Morgen der Fiesta durchgeführt. Beim Encierro werden sechs Kampfstiere über eine Strecke von etwa 825 Metern in die Stierkampfarena eingetrieben. Das Treiben findet jeden Morgen um 8 Uhr statt und dauert meist gerade einmal vier Minuten. Dabei machen sich die Teilnehmer, darunter auch ausländische Touristen, einen Spaß daraus, möglichst knapp vor einem Stier herzulaufen. Leider gibt es auch alljährlich Verletze, vorallem in der Cuesta de Santo Domingo, einer Engstelle auf der Strecke. Seit 1924 starben insgesamt 14 Menschen.
Passion
Sevilla, Spanien. Seit 1521 zelebrieren Bruderschaften der katholischen Kirche von Palmsonntag bis Ostersonntag in der andalusischen Hauptstadt Sevilla die Passionsgeschichte. Dabei werden die schweren Holzgestelle mit Marien- und Jesustatuen durch die Menschenmengen getragen. Begleitet von den Nazarenos, den Büßern, die auf den ersten Blick an den Ku-Klux-Klan erinnern (der aber erst 1865 gegründet wurde) und den Penitentes, den Kreuzträgern. Die Passion der Semana Santa teilt sich die ganze Stadt, da fast jeder Sevillaner in seinem Leben schon mal selbst dabei war.
Für Kofler Baustatik haben wir verschiedene Corporate-Fotografie-Projekte umgesetzt. Dazu gehören Mitarbeiterportraits, die Professionalität und Persönlichkeit des Teams zeigen, sowie Bürofotografie, die die Arbeitsumgebung und Atmosphäre des Unternehmens authentisch vermittelt. Ergänzt werden die Produktionen durch Aufnahmen der Firmenfahrzeuge, die in Unternehmenskommunikation und auf der Website eingesetzt werden. Unsere Businessfotografie sorgt dafür, dass Kofler Baustatik auf allen Kanälen einen klaren, hochwertigen und einheitlichen visuellen Auftritt erhält.
Melting Ice ist eine mehrjährige Reportage, in der Markus den Arctic Circle bereist, um die Gletscherschmelze und die Folgen des Klimawandels fotografisch und filmerisch festzuhalten. Aus einem tiefen Verantwortungsbewusstsein heraus dokumentiert er die Veränderungen, um sie für zukünftige Generationen zu bewahren.
Für den Kraftstoff-Katalog haben wir das Konzept Holy Bike bebildert. Die Bildwelt basiert auf der Idee, dass Radsport für manche wie eine Religion ist — und übersetzt diese Idee in moderne, religiös inspirierte Motive. Die Fotografien und das Gesamtkonzept lösten bei den Betrachter:innen sehr unterschiedliche Gefühle aus: während der Katalog in Österreich verboten wurde, erhielt er in Deutschland den German Design Award.
Die Serie zeigt, wie provokative, kreative Bildsprache polarisiert und gleichzeitig visuell stark und unvergesslich bleibt.
Burn Soil ist eine Mixed-Media-Kunstserie, die sich mit dem Thema verbrannte Erde auseinandersetzt. Die Arbeiten reflektieren, wie wir unseren eigenen Ressourcen bis zum Ende treiben und gleichzeitig beobachten, wie die reichsten Männer der Welt nach einer „neuen Erde“ suchen — eine Erde, die möglicherweise dasselbe Schicksal erleiden wird. Die Serie hält uns einen Spiegel vor und thematisiert, wie wir unseren aktuellen Planeten verbrannt und ausgebeutet zurücklassen.
Die Bilder verbinden kritische Reflexion mit künstlerischem Ausdruck und schaffen so eine starke visuelle Sprache. Die Serie fordert die Betrachter:innen heraus, über Umwelt und Verantwortung nachzudenken, und macht die Dringlichkeit eines bewussten Umgangs mit Ressourcen auf eindrucksvolle Weise spürbar.
Die Serie ist in zwei ästhetische Formate unterteilt: große Leinwände bis 2 × 3 m und kleinere Arbeiten auf Acrylpapier 70 × 100 cm.
True Cocaine ist ein spektakulärer Bildband voller Natur- und Snowboardfotografien. Strahlend blauer Himmel, unberührter Pulverschnee und das Gefühl von Schwerelosigkeit und absoluter Freiheit werden in diesen Bildern greifbar.
Einzigartige Momente, in denen sich individuelles Können und pure Leidenschaft in perfekten Lines durch Tiefschneehänge manifestieren, prägen die Serie. Sie zeigt die Suche nach dem fast mythischen Powder, nach der perfekten Linie und nach Momenten absoluter Freiheit — True Cocaine.
Die Aufnahmen entstanden am österreichischen Arlberg sowie in den italienischen und französischen Regionen des Mont-Blanc-Gebiets. Jeder Shot transportiert die Besessenheit nach dem besten Spray, der perfekten Linie und dem unberührten Tiefschnee, die untrennbar mit der Kultur des Freeridens verbunden sind. Der Bildband vereint Natur, Sport und künstlerische Bildsprache zu einem außergewöhnlichen visuellen Erlebnis.
Für die Indie‑Rock‑Band ERNST haben wir bereits mehrere Musikvideos realisiert — immer mit viel kreativer Freiheit und Raum für ungewöhnliche Ideen. Die Band war offen für unsere Vorschläge und mit voller Motivation dabei.
ERNST veröffentlicht Songs auf Deutsch und Englisch. Ihre Musik begleitet queer-feministische Botschaften, und die Texte hinterfragen die innersten Hoffnungen und Ängste. Der Sound ist eine Fusion aus Grunge, Punk, Indie-Pop und New Wave, dabei stets roh und kantig unter einer verträumten Oberfläche.
Für den Song „No, Virginia, No!“ kreierten wir aufwändig Kostüme und mobile Sets, filmten und fotografierten märchenhafte, skurrile und zugleich düstere Hintergründe in der Natur und projizierten diese später in Wien auf eine LED‑Wand im Frames Studio (zu diesem Zeitpunkt die größte Studio LED Wand in Österreich). Das Projekt war in nur zwei Tagen zu realisieren, was eine besonders kreative Herangehensweise erforderte, um das Potenzial von fünf vollzeitbeschäftigten Bandmitgliedern optimal einzusetzen. Ziel war es, eine Szenerie zu schaffen, die zwar mit reinen, realen Mitteln – Kamera, Licht, physische Sets – umgesetzt wurde, dabei aber fast surreal wirkt. Dies diente auch dem Ziel, uns mit dem aktuellen Thema KI auseinanderzusetzen. Anstatt diese einzubinden, entschieden wir uns bewusst, eine ungewöhnliche, fast unrealistische Szenerie von Hand und als Mensch zu „generieren“ — sowohl in Bezug auf das Konzept als auch die visuelle Umsetzung.
Für die Modern-Core-Rock-Band LIKE WE ARE entwickelten und bauten wir im Studio ein aufwendiges Setdesign. Entstanden ist ein kompletter, Wald, der wie eine visuelle Illusion wirkt: Neonlichter, farbige Akzente, üppige Blumen und eine atmosphärische Lichtgestaltung erzeugten eine surreale, fast traumartige Bühne.
Ein besonderes Element war der lebensgroße goldene Käfig, den die Band selbst organisierte und der als starkes Symbol und visuelles Highlight in das Set integriert wurde.
Im fertigen Setup entstanden Portraits und Bandfotos im Editorial-Style, mit moderner, kraftvoller Ästhetik